RAAB
KANN
SYLT.



SYLT
KANN
BESSER.

Liebe Sylterinnen und Sylter,

als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 7. März möchte ich mich Ihnen persönlich vorstellen: Ich bin Clemens Raab, 42 Jahre alt und lebe in der Gemeinde Sylt. Bereits seit 2009 ist Sylt meine Heimat, die ich nicht mehr missen möchte. Wer wie ich ein Kind des Südens ist, merkt nach einem anfänglichen Kulturschock schnell, dass die Nordfriesen nur dann einen „Auswärtigen“ akzeptieren, wenn er sich als geradlinig, offen und zuverlässig bewährt. Zuverlässigkeit und Seriosität beweise ich bereits seit mehr als 20 Jahren als Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt sowie seit 15 Jahren in verschiedenen Führungspositionen mit umfangreicher Personalverantwortung, unter anderem als langjähriger Direktor der Nord-Ostsee Sparkasse auf Sylt. Derzeit bin ich als Direktor der HypoVereinsbank Sylt tätig. Als Ihr künftiger Bürgermeister werde ich unsere wunderbare Insel mit Leidenschaft, Persönlichkeit und Kompetenz erfolgreich und nachhaltig in die Zukunft führen.

Warum möchte ich Bürgermeister werden?

Der Wunsch, Bürgermeister zu werden, ist bereits vor zwei Jahren in mir gereift. Seit 2013 als Mitglied der CDU im Finanzausschuss tätig, habe ich im Laufe der Jahre festgestellt, dass aus vielfältigen Gründen die politische Stimmung in den Gremien sowie unter den Fraktionen immer schlechter wurde und auch in der Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung – bedingt durch Misstrauen, Unzufriedenheit und Frustration – auf beiden Seiten erhebliche Defizite entstanden sind. Diese langjährige festgefahrene Situation will ich durch die Einführung eines ganz neuen Politikstils durchbrechen: Ich setze auf Vertrauensaufbau durch absolute Transparenz, auf Leichtigkeit und Freude in der politischen Arbeit. Auf positives Denken, das Politik und Verwaltung zu größerer Effizienz beflügeln kann. Ich habe gelernt, mit Empathie, Sachverstand und Kreativität unterschiedliche Standpunkte zusammenzuführen, und bin überzeugt, dass ich auf diese Weise entscheidend zu einer konstruktiven und kosteneffizienten Herangehensweise an die großen Themen Sylts beitragen kann.

1BESSERER TOURISMUS. FÜR MENSCH UND NATUR.

Die Leitökonomie unserer Insel ist der Tourismus, von dem – direkt oder indirekt – nahezu unser gesamter insularer Wirtschaftskreislauf abhängt. Wohl den meisten von uns ist bewusst, dass ein plattes „weiter so“ nicht zielführend für den Erhalt einer liebens- und lebenswerten Insel ist – und dieses „weiter so“ wird es mit mir auch nicht geben. So plane ich u.a. die Einführung einer Abstimmungsrunde mit Entscheidungsträgern aus Verbänden, Vereinen, Touristik, Wirtschaft und Politik, die die zukünftige Ausrichtung unserer Insel fortlaufend kritisch betrachtet und weiterentwickelt. Dies möchte ich mit einem offenen Dialog mit den Insulanern ergänzen – ähnlich dem „Zukunftsforum Sylt“ –, um so langfristig einen Konsens zwischen Lebens- und Wirtschaftsraum zu finden.

2 BESSER FÜR MORGEN. EIN UMFANGREICHER KLIMASCHUTZ.

Sylt liegt mitten im UNESCO-Welterbe Wattenmeer und ein Großteil unserer Insel besteht aus Naturschutzflächen. Genau dieser „Lebensraum Natur“ ist es auch, der Sylt für Insulaner und Gäste zu dem macht, was es ist: die wohl schönste Insel der Welt. Um Sylt in Nachhaltigkeit und Naturschutz zum Vorbild ganz Deutschlands zu machen, setze ich mich u. a. für die Stärkung des Landschaftszweckverbands Sylt ein. Weiterhin plane ich die Prüfung des Bedarfs einer Wasserstofftankstelle sowie ggf. die Anschaffung entsprechender Fahrzeuge durch die Gemeinde. Weitere Schwerpunkte setze ich auf den Ausbau der Fahrradwege und eine Verbesserung der Verkehrskonzepte. Auch für die Dieselloks sowie den Sylt Shuttle plus müssen im Sinne einer maximalen Emissionsreduktion dringend Alternativen gefunden werden.

3 BESSER UNTERWEGS. MIT EINEM ZUKUNFTSFÄHIGEN   VERKEHRSKONZEPT.

Das „Zukunftsforum Sylt“ hat gezeigt, dass das Verkehrsaufkommen bei vielen Insulanern für Unzufriedenheit sorgt. Denn nicht nur in Stoßzeiten gerät unsere Infrastruktur an ihre Grenzen. Um dies zu ändern, ist eine ganzheitliche Lösung notwendig, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept fängt bei der Bahnstrecke an. Diesbezüglich wurde zwar schon vieles erreicht, dennoch bin ich überzeugt, dass es noch besser geht und Alternativen wie die Verlegung der Verladestation auch unter Einbezug von Bürgern und Bürgerinnen diskutiert werden müssen. Bei der Neuplanung von Straßen und Wegen möchte ich „Bicycles first“ als Credo ausgeben und – im Einklang mit den übrigen Verkehrsteilnehmern – umsetzen.

4 BESSER FÜR SYLTER. BEZAHLBARER WOHNRAUM.

Das sicherste Instrument zur Schaffung langfristigen und bezahlbaren Dauerwohnraums ist die Erstellung von gemeindeeigenem Wohnraum über unser Kommunales Liegenschafts-Management (KLM). In den letzten Jahren konnte das KLM ca. 350 bezahlbare Dauerwohnungen für Sylter neu schaffen. Für einen Ausbau dieses Erfolgs ist es unverzichtbar, das KLM durch ausreichende Mittel und weitreichende Kompetenzen zu stärken. Kann die Gemeinde Sylt nicht als Bauherr auftreten, besteht die Möglichkeit, weitere Absicherungen über vorhabenbezogene Bebauungspläne, Erbbaurechte und städtebauliche Verträge zu schaffen. Zur Erhaltung und Entwicklung von Wohnraum müssen allgemeinverträgliche und transparente Instrumente geschaffen werden. Gemeinsam mit allen Inselgemeinden einen Prozess auf Augenhöhe ins Leben zu rufen und so gemeinsame Lösungen zu finden, ist mein erklärtes Ziel.

5 BESSER ALT WERDEN AUF SYLT. MIT EINER ERSTKLASSIGEN PFLEGE.

Im Bereich der Seniorenbetreuung lässt sich noch vieles verbessern. Zwar haben wir – neben den Sylter Seniorenheimen – viele sehr gute mobile Pflegedienste auf der Insel, die ebenso wie die stationäre Pflege Großartiges leisten. Dennoch bestehen im Bereich der stationären Seniorenpflege Defizite, die wir dringend aufarbeiten müssen. Ziel ist es, ein tragfähiges und zukunftsorientiertes Modell zu schaffen, das es unseren Senioren ermöglicht, unterstützt durch bezahlbare Pflegekräfte in ihrer Heimat zu bleiben. Gleichzeitig müssen für die Fachkräfte bezahlbarer Wohnraum sowie eine in Einklang mit den Lebenshaltungskosten stehende Gehaltsstruktur sichergestellt werden.

6 BESSER VERSTÄNDLICH. EINE TRANSPARENTE VERWALTUNG.

Verwaltung ist eine Dienstleistung für Bürgerinnen und Bürger. Deshalb muss sie leicht verständlich, überparteilich und unabhängig sein. Diesbezüglich muss die Verwaltung einen großen Schritt nach vorne machen und ihre Abläufe und Prozesse anschaulich vermitteln. Ich stehe für Offenheit und Transparenz nicht nur im Umgang mit Verwaltung und Politik, sondern insbesondere auch im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Hierzu gehören wichtige Instrumente zur Meinungsbildung wie regelmäßige Bürgerbefragungen, öffentliche Diskussionsrunden sowie eine feste Anlaufstelle in unseren Dörfern. Jeder soll die Möglichkeit haben, unkompliziert z. B. einen Reisepass zu beantragen – ohne Internettermin oder Telefon-Warteschleifen, sondern persönlich und direkt vor Ort.

7 BESSER FÜR DIE DIGITALISIERUNG. EIN SCHNELLERES INTERNET.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein unterstützt uns als Gemeinde im Rahmen des Digitalpakts. Zwar wurde mit dem Programm „Digitale Kommune“ im Rathaus bereits begonnen, dennoch sind viele Möglichkeiten nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Für den Digitalisierungsfortschritt auf Sylt sind der Einsatz von Fachpersonal, Fort- und Weiterbildungen sowie Software-Schulungen unverzichtbar. Auch der „Digitalpakt Schule“ muss für Sylt weiter vorangetrieben werden, denn leider steht die Digitalisierung der Klassenzimmer noch fast ganz am Anfang. Auch der bislang von Verwaltungsseite aus blockierte Glasfaserausbau ist längst überfällig, denn dieser ist – ebenso wie der Ausbau von 5G – nicht nur wirtschaftlich dringend erforderlich. Mein Ziel ist die Schaffung einer Stabsstelle „Digitalisierung Sylt“, die es uns ermöglicht, in allen Digitalisierungsbelangen zeitnah eine Top-Position innerhalb Deutschlands einzunehmen.

8 BESSER FÜR DIE JUGEND. MEHR MÖGLICHKEITEN.

Sylt bietet schon aufgrund seiner geografischen Lage von Natur aus großartige Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Auch wenn die Insel gerade im Sommer vor Beschäftigungsangeboten geradezu sprudelt, gibt es dennoch Potenzial, das Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene auszubauen. Denn auf Sylt fehlt es speziell für diese Altersklassen derzeit leider besonders an Orten der Geselligkeit. Für Jugendliche bietet sich hier die Errichtung eines modernen und dem Zeitgeist entsprechenden Jugendzentrums an, für junge Erwachsene ein gastronomisch geprägter Treff. Das Angebot an die junge Generation Sylts attraktiver und umfangreicher zu gestalten, ist mir ein ganz persönliches Anliegen.

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Im Interview mit
Clemens Raab